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  ©2009 SSS-SGH

Document sans titre Commission patrimoine

Rapport annuel 2007 des groupes régionaux de la commission du patrimoine spéléologique et karstique de la SSS

Neuchâtel
Valais
Berne
Jura / Jura bernois
Obwald / Nidwald / Uri
Lucerne
Suisse Nord-Est
Toggenburg / Schaffhausen / Zug / Zürich
Tessin
Fribourg
Soleure / Argovie / Bâle
Grisons
Vaud

 

Neuchâtel

Rapport en PDF
Le coordinateur : Denis Blant

Valais

pas de rapport

Berne (sans Jura Bernois)

Arbeiten 2007

2007 fanden im Kanton Bern, auf Betreiben des kantonalen Gewässerschutzamtes GSA, wiederum Abfallräumungen aus Dolinen und Höhlen statt. In diesem zweiten Jahr wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

  • Endgültige Reinigung von zwei abfallbelasteten Dolinen im Gopital (Habkern). Die durch die Abfallräumung aufgetretene Verstimmung der Bergschaft ist zwar nicht eigentlich beigelegt, alle Parteien verhalten sich aber kooperativ.
  • In der Kluft bei Hintermenigen wurde die grösste Menge an Abfall durch die Grundeigentümer geborgen und entsorgt. Es hat jedoch noch Abfall. Eine Begehung durch das GSA, das SISKA und die Grundeigentümer wurde durchgeführt. Es ist Ziel, die endgültige Räumung in einer ehrenamtlichen Gemeinschaftsaktion von allen Beteiligten und auch den Höhlenforschern so schnell wie möglich durchzuführen, wegen der Witterungsverhältnisse wird dies erst 2008 möglich sein.
  • Das SISKA führte bei den belasteten Standorten der Region Seebergsee und Urscher eine Kontrolle durch, ob die Abfälle wie von der Gemeinde gemeldet geborgen wurden. Resultat: Die Höhlen sind sauber und saniert. Einzig S6 im Seeberg konnte wegen der Schneeverhältnisse nicht kontrolliert werden, diese Arbeit wird durch das GSA erledigt.
  • Unbestätigten Angaben zufolge wurde der Abfall auf der Alp Hohkien ebenfalls durch den Eigentümer geborgen. Die Angabe muss noch nachgeprüft werden, der Fall dürfte aber erledigt sein.

Noch durchzuführende Arbeiten

In der Walop (Boltigen), in der Ochsnerschründi (Därstetten), in der Kluft bei Hintermenigen (Diemtigen), im Abfallschacht (Erlenbach), im Chessiloch (Lütschental), im Ghüderloch (Kandergrund) befinden sich noch Abfälle. Das GSA ist mit allen betroffenen Gemeinden in Verbindung. Die weitaus wichtigste Verschmutzung ist zweifelsohne diejenige des Ghüderlochs (Mamilchlochs) Kandergrund. Diese sollte 2008 saniert werden.

Probleme
Obwohl sowohl bei den Gemeinden Habkern und Gündlischwand die Höhlenforscher ehrenamtlich bei der Räumung mithalfen und teilweise sogar finanziell an die Entsorgung beitrugen, wurden sie von den betroffenen Bergschaften für schuldig erklärt, und teilweise wurde ein Forschungsverbot ausgesprochen! Aus diesem Grunde wurde eine Sitzung zwischen GSA, Höhlenforschern und dem SISKA einberufen. In der Folge beruhigte sich die Situation etwas, mindestens in Gündlischwand ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.

Ph. Häuselmann, 8.1.2008

Jura / Berner Jura

pas de rapport

Obwalden / Nidwalden, Uri

pas de rapport

Lucerne

pas de rapport

Suisse Nord-Est

Jahresbericht der Höhlenschutzbeauftragten 2007:

Auch im vergangenen Jahr ist es René Scherrer zu verdanken, dass zumindest eine Höhle auf ihren Zustand hin überprüft und protokolliert wurde und somit in das Höhlenschutzinventar aufgenommen wurde. René konnte die Gartenalphöhle in der Gemeinde Schwende (AI) besuchen, wobei glücklicherweise keine Reinigungsaktion notwendig ist.

Eine Putzaktion fand im 2007 nicht statt, obwohl es in Innerthal noch ein Objekt zu räumen gebe. Wegen Kommunikationsschwierigkeiten mit dem ansässigen Älpler verzichtete ich bewusst auf dieses Vorhaben.

Desweitern gab es Diskussionen betreffend Wikipediaeinträge und Höhlenschutz. Markus Flury machte mich darauf aufmerksam, dass etliche Höhlen im OGH Forschungsgebiet im Wikipedia zu finden sind. Da diese Angaben keine Koordinaten enthalten, wurde deren Gefährlichkeit als mässig eingestuft. Verhindern kann solche Einträge niemand und einige Stimmen meinten auch, dass es sogar einwenig positive Öffentlichkeitsarbeit sei, wenn dadurch das Interesse an der Speläologie geweckt werde. Schlussendlich bleibt es ein kontrovers diskutiertes Thema.
Im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit konnte am 13. Oktober wiederum eine Einführungstour in die Lachenstockhöhle mit insgesamt 5 Teilnehmern stattfinden.

In diesem Sinne verabschiede ich mich von diesem Amt und danke allen, die in irgendeiner Art bei Arbeiten rund um das Thema Höhlenschutz mitgeholfen haben und wünsche dem oder der neuen Höhlenschutzbeauftragten einen guten Start in dieser interessanten Tätigkeit.

Alpnach Dorf 9. Februar 2008 Simone Buchmann

Toggenburg / Schaffhausen / Zug / Zürich

Zürich, den 7. 2. 2008 - Jahresbericht der Regionalleiterin NordostSchweiz 2007

Dieses Jahr standen im Verantwortungsbereich der Regionalleiterin NordostSchweiz (Kantone Thurgau, Schaffhausen, Zug und Zürich) 9 Kleinhöhlen zur Zweitaufnahme auf dem Programm. Diese Höhlen im Kanton Zürich wurden in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der AGSR besucht und als sauber befunden.

Es gab in diesem Jahr in allen vier Kantonen keine neuen Erstaufnahmen.

Der Höhlenschutzgedanke konnte durch den AGSPräsidenten in einem Artikel im Tagesanzeiger verbreitet werden.

Der Höhepunkt war das Treffen mit den Verantwortlichen der Behörden des Kantons Schaffhausen. Hier konnten wir unser Höhlenschutzanliegen ausführlich darlegen und uns als kompetente Ansprechpartner profilieren.

Aus dieser Sitzung resultierte der Auftrag, in Zusammenarbeit mit dem SISKA ein GISLayer mit genauen Daten zu den Höhlen im Kanton Schaffhausen zu liefern.

Ausblick:
Im Kanton Schaffhausen ist meine Arbeit als Regionalleiterin die Koordination der Dokumentation aller bekannter Höhlen. Dies beinhaltet das Studium der Akten und einen erneuten Besuch zur Kontrolle und Nachbearbeitung. Für die Feldaufnahme hat mir die AGSRegensdorf volle Unterstützung zugesichert, ebenfalls kann seitens der OGH auf Mitarbeit gezählt werden.
Zusätzlich müssen 2 Kleinhöhlen, die 2007 in Schaffhausen neu gefunden wurden, in den Höhlenschutz Akten aufgenommen werden.
Ein weiteres Ziel für das Jahr 2008 ist die Vollendung der im Jahr 2006 begonnenen Sanierung des Abfallschachtes auf der Gamsalp.

Mirjam Widmer


Tessin

pas de rapport

Fribourg

Rapport annuel de la commission du patrimoine saison 2007

Spéléo club des Préalpes fribourgeoises :
Nous n'avons encore une fois pas fait de dépollution cette année. Nous nous sommes occupés de l'inventaire des grottes du canton du Fribourg. Les grottes que nous avons visités cette année n'ont pas de traces de pollution.

Rachel Rumo


Soleure / Argovie / Bâle

Jahresbericht 2007 Region Nordwestschweiz

In der Region Nordwestschweiz gab es keine Meldungen über grössere Höhlen-Verschmutzungen. Kontrollgänge wurden im Rahmen des Machbaren durchgeführt.

Viel zu reden gab das Höhlenobjekt “ Y “, Herzstück der Forschungsarbeiten AGSL. Diese Höhle befindet sich in der Gemeinde Flüh-Hofstetten im solothurnischen Bezirk Dorneck-Thierstein. Seit längerer Zeit wird dort unter der Federführung der AGS-Liestal ein Höhlenprofil freigelegt. Dadurch entdeckte man eine kleinere Halle mit sehr viel schönem Sinter-Schmuck. Dieser und andere Höhlenteile sind grundsätzlich schützenswert einzustufen. Wie dies realistisch am besten geschehen soll ist abhängig von weiteren Grabarbeiten. Ob diese Höhle vom Kanton ins Inventar der zu schützenden Naturobjekte aufgenommen wird ist Gegenstand von Abklärungen.
Ebenfalls zu reden gibt eine mögliche Bauvariante einer Umfahrungsstrasse für das Städtchens Laufen / BL. Sie könnte teilweise das Gebiet Nationaler Geotope Schweiz “Brislach-Almet“ tangieren. Entscheide für eine solche Linienführung sind aber noch in weiter Ferne.

Das Jahr 2007 hat aus Sicht Höhlenschutz Nordwestschweiz gezeigt, dass diese sinnvollen Aufgaben und Pflichten alleine mit Freiwilligenarbeit und auf deren Kosten nicht korrekt zu bewältigen sind. Die offizielle Akzeptanz des Höhlenschutzes durch alle Schweizer Kantone muss angestrebt werden. Integriert im Umwelt und Landschaftsschutz müssen alle Regionalgruppen unterstützt sein.

Othmar Luthiger

Grisons

pas de rapport

Vaud

En cette première moitié d'année, le but principal a été de trouver un remplaçant à Christian Pauli qui a coordonné le groupe depuis ses débuts avec beaucoup de réussite. Ce remplaçant fut trouvé en la personne de Cédric Imfeld (moi-même). Christian Pauli restera pour m'épauler dans mes débuts.

Il a en outre tenu une séance le 20 août afin de me présenter aux membres et a également fait un gros travail de mise à jour des objets recensés et nouvellement recensés.
J'ai donc repris la coordination du groupe patrimoine Vaud depuis la fin de l'été 2007.

Dans le but de relancer l'activité du groupe, une dépollution a été entreprise au gouffre des Cernets- Dessous sur la commune de Bullet. Une dizaine de spéléologues de trois clubs vaudois (GSL, SCC, SCNV) y ont prit part le samedi 27 octobre. Environ 3-4 m3 de déchets ont été sorti du gouffre, il s'agissait principalement de verre brisé et de ferraille. Un bidon de piles et batteries a également été extrait. Bien que C. Pauli ait eu un contact avec le syndic de la commune, il est regrettable qu’aucun représentant ne soit venu lors de cette journée de dépollution. Le propriétaire a, pour sa part, participé activement et c'est par son intermédiaire que la commune a pris en charge les déchets.

La cavité n'a été que partiellement dépolluée et une nouvelle date a déjà été posée pour une seconde action en mai 2008.

Le GPV a fait l'acquisition de nouveau matériel pour cette dépollution (bâches, gros sacs renforcés). Ce matériel est venu s'ajouter à celui déjà existant et est stocké au local du SCC. Il pourra ainsi servir aux clubs qui le désireront pour de prochaines dépollutions. Il existe désormais un inventaire du matériel disponible.

Des panneaux jaunes « Site naturel à protéger » ont été distribués aux clubs vaudois présents à l’une ou l’autre des séances de l’année. Deux panneaux supplémentaires ont été confiés au spéléo club de Naye pour la pose sur la nouvelle via ferrata qui passe près du gouffre du Niton et du gouffre aux Choucas.

Enfin, le projet « géotopes » a été relancé en cette fin d'année et le GPV a proposé une liste de candidats par l'intermédiaire de Pierre-Yves Jeannin et avec l'aide de Jacques Dutruit du GSL. Le groupe a effectué une séance le 11 décembre pour permettre les contributions de chacun. Pour l'instant, le travail s'est restreint à une liste de cavité avec une ou deux lignes de commentaire et la mention d'une évaluation (entre 1 et 4) pour chaque cas. Cette liste sera proposée à son demandeur et devra certainement être revue avant de l'envoyer au canton. L'année prochaine, un travail plus détaillé sur chaque objet devrait être entreprit soit par l'ISSKA ou avec l'aide du GPV, mais cette fois-ci, sur mandat.

Notons encore des visites de sites en première partie d'année, le Vallon du Nozon près de Croy pour évaluer l'impact d'un projet de carrière sur les objets karstiques et une visite de dépression décrite comme doline située dans le périmètre d'un projet de construction à Villars/Ollon.

Cédric Imfeld







17.04.2008 12:16 rsi

 

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