2007 fanden im Kanton Bern, auf Betreiben des kantonalen Gewässerschutzamtes
GSA, wiederum Abfallräumungen aus Dolinen und Höhlen statt. In diesem
zweiten Jahr wurden folgende Arbeiten durchgeführt:
Endgültige Reinigung von zwei abfallbelasteten Dolinen im Gopital (Habkern).
Die durch die Abfallräumung aufgetretene Verstimmung der Bergschaft ist
zwar nicht eigentlich beigelegt, alle Parteien verhalten sich aber kooperativ.
In der Kluft bei Hintermenigen wurde die grösste Menge an Abfall durch
die Grundeigentümer geborgen und entsorgt. Es hat jedoch noch Abfall.
Eine Begehung durch das GSA, das SISKA und die Grundeigentümer wurde
durchgeführt. Es ist Ziel, die endgültige Räumung in einer
ehrenamtlichen Gemeinschaftsaktion von allen Beteiligten und auch den Höhlenforschern
so schnell wie möglich durchzuführen, wegen der Witterungsverhältnisse
wird dies erst 2008 möglich sein.
Das SISKA führte bei den belasteten Standorten der Region Seebergsee
und Urscher eine Kontrolle durch, ob die Abfälle wie von der Gemeinde
gemeldet geborgen wurden. Resultat: Die Höhlen sind sauber und saniert.
Einzig S6 im Seeberg konnte wegen der Schneeverhältnisse nicht kontrolliert
werden, diese Arbeit wird durch das GSA erledigt.
Unbestätigten Angaben zufolge wurde der Abfall auf der Alp Hohkien
ebenfalls durch den Eigentümer geborgen. Die Angabe muss noch nachgeprüft
werden, der Fall dürfte aber erledigt sein.
Noch durchzuführende Arbeiten
In der Walop (Boltigen), in der Ochsnerschründi (Därstetten), in
der Kluft bei Hintermenigen (Diemtigen), im Abfallschacht (Erlenbach), im Chessiloch
(Lütschental), im Ghüderloch (Kandergrund) befinden sich noch Abfälle.
Das GSA ist mit allen betroffenen Gemeinden in Verbindung. Die weitaus wichtigste
Verschmutzung ist zweifelsohne diejenige des Ghüderlochs (Mamilchlochs)
Kandergrund. Diese sollte 2008 saniert werden.
Probleme
Obwohl sowohl bei den Gemeinden Habkern und Gündlischwand die Höhlenforscher
ehrenamtlich bei der Räumung mithalfen und teilweise sogar finanziell an
die Entsorgung beitrugen, wurden sie von den betroffenen Bergschaften für
schuldig erklärt, und teilweise wurde ein Forschungsverbot ausgesprochen!
Aus diesem Grunde wurde eine Sitzung zwischen GSA, Höhlenforschern und
dem SISKA einberufen. In der Folge beruhigte sich die Situation etwas, mindestens
in Gündlischwand ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.
Ph. Häuselmann, 8.1.2008
Jura / Berner Jura
pas de rapport
Obwalden / Nidwalden, Uri
pas de rapport
Lucerne
pas de rapport
Suisse Nord-Est
Jahresbericht der Höhlenschutzbeauftragten 2007:
Auch im vergangenen Jahr ist es René Scherrer zu verdanken, dass zumindest
eine Höhle auf ihren Zustand hin überprüft und protokolliert
wurde und somit in das Höhlenschutzinventar aufgenommen wurde. René
konnte die Gartenalphöhle in der Gemeinde Schwende (AI) besuchen, wobei
glücklicherweise keine Reinigungsaktion notwendig ist.
Eine Putzaktion fand im 2007 nicht statt, obwohl es in Innerthal noch ein Objekt
zu räumen gebe. Wegen Kommunikationsschwierigkeiten mit dem ansässigen
Älpler verzichtete ich bewusst auf dieses Vorhaben.
Desweitern gab es Diskussionen betreffend Wikipediaeinträge und Höhlenschutz.
Markus Flury machte mich darauf aufmerksam, dass etliche Höhlen im OGH
Forschungsgebiet im Wikipedia zu finden sind. Da diese Angaben keine Koordinaten
enthalten, wurde deren Gefährlichkeit als mässig eingestuft. Verhindern
kann solche Einträge niemand und einige Stimmen meinten auch, dass es sogar
einwenig positive Öffentlichkeitsarbeit sei, wenn dadurch das Interesse
an der Speläologie geweckt werde. Schlussendlich bleibt es ein kontrovers
diskutiertes Thema.
Im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit konnte am 13. Oktober wiederum eine
Einführungstour in die Lachenstockhöhle mit insgesamt 5 Teilnehmern
stattfinden.
In diesem Sinne verabschiede ich mich von diesem Amt und danke allen, die in
irgendeiner Art bei Arbeiten rund um das Thema Höhlenschutz mitgeholfen
haben und wünsche dem oder der neuen Höhlenschutzbeauftragten einen
guten Start in dieser interessanten Tätigkeit.
Alpnach Dorf 9. Februar 2008 Simone Buchmann
Toggenburg / Schaffhausen
/ Zug / Zürich
Zürich, den 7. 2. 2008 - Jahresbericht der Regionalleiterin NordostSchweiz
2007
Dieses Jahr standen im Verantwortungsbereich der Regionalleiterin NordostSchweiz
(Kantone Thurgau, Schaffhausen, Zug und Zürich) 9 Kleinhöhlen zur
Zweitaufnahme auf dem Programm. Diese Höhlen im Kanton Zürich wurden
in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der AGSR besucht und als sauber befunden.
Es gab in diesem Jahr in allen vier Kantonen keine neuen Erstaufnahmen.
Der Höhlenschutzgedanke konnte durch den AGSPräsidenten in einem
Artikel im Tagesanzeiger verbreitet werden.
Der Höhepunkt war das Treffen mit den Verantwortlichen der Behörden
des Kantons Schaffhausen. Hier konnten wir unser Höhlenschutzanliegen ausführlich
darlegen und uns als kompetente Ansprechpartner profilieren.
Aus dieser Sitzung resultierte der Auftrag, in Zusammenarbeit mit dem SISKA
ein GISLayer mit genauen Daten zu den Höhlen im Kanton Schaffhausen zu
liefern.
Ausblick:
Im Kanton Schaffhausen ist meine Arbeit als Regionalleiterin die Koordination
der Dokumentation aller bekannter Höhlen. Dies beinhaltet das Studium der
Akten und einen erneuten Besuch zur Kontrolle und Nachbearbeitung. Für
die Feldaufnahme hat mir die AGSRegensdorf volle Unterstützung zugesichert,
ebenfalls kann seitens der OGH auf Mitarbeit gezählt werden.
Zusätzlich müssen 2 Kleinhöhlen, die 2007 in Schaffhausen neu
gefunden wurden, in den Höhlenschutz Akten aufgenommen werden.
Ein weiteres Ziel für das Jahr 2008 ist die Vollendung der im Jahr 2006
begonnenen Sanierung des Abfallschachtes auf der Gamsalp.
Mirjam Widmer
Tessin
pas de rapport
Fribourg
Rapport annuel de la commission du patrimoine saison 2007
Spéléo club des Préalpes fribourgeoises :
Nous n'avons encore une fois pas fait de dépollution cette année.
Nous nous sommes occupés de l'inventaire des grottes du canton du Fribourg.
Les grottes que nous avons visités cette année n'ont pas de traces
de pollution.
Rachel Rumo
Soleure / Argovie / Bâle
Jahresbericht 2007 Region Nordwestschweiz
In der Region Nordwestschweiz gab es keine Meldungen über grössere
Höhlen-Verschmutzungen. Kontrollgänge wurden im Rahmen des Machbaren
durchgeführt.
Viel zu reden gab das Höhlenobjekt “ Y “, Herzstück der
Forschungsarbeiten AGSL. Diese Höhle befindet sich in der Gemeinde Flüh-Hofstetten
im solothurnischen Bezirk Dorneck-Thierstein. Seit längerer Zeit wird dort
unter der Federführung der AGS-Liestal ein Höhlenprofil freigelegt.
Dadurch entdeckte man eine kleinere Halle mit sehr viel schönem Sinter-Schmuck.
Dieser und andere Höhlenteile sind grundsätzlich schützenswert
einzustufen. Wie dies realistisch am besten geschehen soll ist abhängig
von weiteren Grabarbeiten. Ob diese Höhle vom Kanton ins Inventar der zu
schützenden Naturobjekte aufgenommen wird ist Gegenstand von Abklärungen.
Ebenfalls zu reden gibt eine mögliche Bauvariante einer Umfahrungsstrasse
für das Städtchens Laufen / BL. Sie könnte teilweise das Gebiet
Nationaler Geotope Schweiz “Brislach-Almet“ tangieren. Entscheide
für eine solche Linienführung sind aber noch in weiter Ferne.
Das Jahr 2007 hat aus Sicht Höhlenschutz Nordwestschweiz gezeigt, dass
diese sinnvollen Aufgaben und Pflichten alleine mit Freiwilligenarbeit und auf
deren Kosten nicht korrekt zu bewältigen sind. Die offizielle Akzeptanz
des Höhlenschutzes durch alle Schweizer Kantone muss angestrebt werden.
Integriert im Umwelt und Landschaftsschutz müssen alle Regionalgruppen
unterstützt sein.
Othmar Luthiger
Grisons
pas de rapport
Vaud
En cette première moitié d'année, le but principal a été
de trouver un remplaçant à Christian Pauli qui a coordonné
le groupe depuis ses débuts avec beaucoup de réussite. Ce remplaçant
fut trouvé en la personne de Cédric Imfeld (moi-même). Christian
Pauli restera pour m'épauler dans mes débuts.
Il a en outre tenu une séance le 20 août afin de me présenter
aux membres et a également fait un gros travail de mise à jour
des objets recensés et nouvellement recensés.
J'ai donc repris la coordination du groupe patrimoine Vaud depuis la fin de
l'été 2007.
Dans le but de relancer l'activité du groupe, une dépollution
a été entreprise au gouffre des Cernets- Dessous sur la commune
de Bullet. Une dizaine de spéléologues de trois clubs vaudois
(GSL, SCC, SCNV) y ont prit part le samedi 27 octobre. Environ 3-4 m3 de déchets
ont été sorti du gouffre, il s'agissait principalement de verre
brisé et de ferraille. Un bidon de piles et batteries a également
été extrait. Bien que C. Pauli ait eu un contact avec le syndic
de la commune, il est regrettable qu’aucun représentant ne soit
venu lors de cette journée de dépollution. Le propriétaire
a, pour sa part, participé activement et c'est par son intermédiaire
que la commune a pris en charge les déchets.
La cavité n'a été que partiellement dépolluée
et une nouvelle date a déjà été posée pour
une seconde action en mai 2008.
Le GPV a fait l'acquisition de nouveau matériel pour cette dépollution
(bâches, gros sacs renforcés). Ce matériel est venu s'ajouter
à celui déjà existant et est stocké au local du
SCC. Il pourra ainsi servir aux clubs qui le désireront pour de prochaines
dépollutions. Il existe désormais un inventaire du matériel
disponible.
Des panneaux jaunes « Site naturel à protéger » ont
été distribués aux clubs vaudois présents à
l’une ou l’autre des séances de l’année. Deux
panneaux supplémentaires ont été confiés au spéléo
club de Naye pour la pose sur la nouvelle via ferrata qui passe près
du gouffre du Niton et du gouffre aux Choucas.
Enfin, le projet « géotopes » a été relancé
en cette fin d'année et le GPV a proposé une liste de candidats
par l'intermédiaire de Pierre-Yves Jeannin et avec l'aide de Jacques
Dutruit du GSL. Le groupe a effectué une séance le 11 décembre
pour permettre les contributions de chacun. Pour l'instant, le travail s'est
restreint à une liste de cavité avec une ou deux lignes de commentaire
et la mention d'une évaluation (entre 1 et 4) pour chaque cas. Cette
liste sera proposée à son demandeur et devra certainement être
revue avant de l'envoyer au canton. L'année prochaine, un travail plus
détaillé sur chaque objet devrait être entreprit soit par
l'ISSKA ou avec l'aide du GPV, mais cette fois-ci, sur mandat.
Notons encore des visites de sites en première partie d'année,
le Vallon du Nozon près de Croy pour évaluer l'impact d'un projet
de carrière sur les objets karstiques et une visite de dépression
décrite comme doline située dans le périmètre d'un
projet de construction à Villars/Ollon.