Diese Regionalgruppe hat sich mehrerer
kleiner Übergriffe auf Karstobjekte angenommen (Einrichten von Höhleneingängen,
Installieren von Langzeitmessgeräten unter der Erde). Eine Zusammenarbeit
mit der Stadt La Chaux-de-Fonds und dem Kanton wird derzeit aufgebaut um eine
grossangelegte Sensibilisierungsaktion bei den Landwirten zu starten, damit
das unerlaubte und praktisch systematische Auffüllen von Dolinen verhindert
wird. In diesem Rahmen ist auch eine gekoppelte Sanierung einer Höhle und
einer Doline vorgesehen. Zwei weitere sehr umfangreiche Sanierungen von Höhlen
werden derzeit vorbereitet. Die Unterlagen sind bereit, die notwendigen Kontakte
geknüpft und die Finanzierung wird organisiert. Aus Budgetgründen
können diese beiden Aktionen erst 2004 durchgeführt werden. Es soll
hier vermerkt werden, dass die Besitzer in beiden Fällen den Grossteil
der Kosten übernehmen. Schliesslich wurde ein kompletter Tätigkeitsbericht
über die Arbeit der Regionalgruppe von 1999 bis 2001 verfasst. Innerhalb
dieses Zeitraumes wurden sämtliche verschmutzten Höhlen des Kantons
und auch solche mit Verdacht auf Verschmutzung neu dokumentiert.
Marie-Hélène Oppliger et
Pierre-Yves Jeannin
Waadt
Aufbau der Gruppe
Anfang des Jahres 2002 wurde unter
den Höhlenforschern ein Gruppenleiter gefunden. Von diesem Zeitpunkt an,
und nach einer offenen Diskussion über die Aufgabenteilung der Gruppe und
des SISKA, speziell im Bezug auf die laufenden Mandate innerhalb des Kantons,
konnten eine positive Zusammenarbeit begonnen und konkrete Arbeiten in Angriff
genommen werden. Die folgende Zusammenfassung stellt die gesamten Arbeiten der
Höhlen- und Karstschutzgruppe Waadt vor und geht ganz klar über das
hinaus, was bisher nur vom SISKA gemacht wurde.
Inventar der verschmutzten
Höhlen
An fast 90 Gemeinden und Vereine wurde
ein Fragebogen versandt, um die Liste der verschmutzten Objekte in Karstgebieten
zu vervollständigen. Die Hilfsbereitschaft der verschiedenen angeschriebenen
Personen und Gemeinden war sehr unterschiedlich. Eine Gemeinde hat uns 11 neue
Objekte gemeldet, während andere (die sicher genauso viele „besitzen“)
abschlägig oder gar nicht geantwortet haben! Alles in allem wurden etwa
20 neue Objekte aufgenommen und dokumentiert.
Dank einer Gruppe von motivierten Höhlenforschern war es möglich,
die zahlreichen im 2001 erfassten, verschmutzten Karstobjekte zu aktualisieren.
Tatsächlich haben mehrere Personen die Objekte kürzlich oder im Laufe
des Jahres besucht. Einige Objekte, die nur geringfügig verschmutzt waren,
wurden sogar sofort gereinigt.
Von den insgesamt 162 verzeichneten Objekten wurden etwa 20 ausgewählt,
für die im Hinblick auf eine spätere Sanierung eine detaillierte Dokumentation
zusammengestellt wird. Jedes Objekt wurde also besucht und genauestens dokumentiert.
Die Zusammenarbeit zwischen den Höhlenforschern der Gruppe Waadt und dem
SISKA, welches die Redaktion der Synthese und des Schlussberichtes übernommen
hat, funktionierte unserer Ansicht nach sehr gut. Der Zustand der waadtländischen
Höhlen ist nun bestens bekannt und diese Kenntnis ermöglicht die Planung
von Sanierungsmassnahmen in einem klar abgesteckten Rahmen.
Sanierungen
Im Juni wurde eine Sanierung auf dem
Gemeindegebiet von Mollens unter Beteiligung des Kantons und der Gemeinde organisiert.
Die örtliche Bevölkerung legte mit Hand an und half, dem Objekt wieder
ein akzeptables Aussehen zu geben. Bemerkenswert ist, dass die Gemeinde von
Ste-Croix spontan die Sanierung einer kleinen Höhle in der Region von Chasseron
unter Mitarbeit der Arme und einiger Höhlenforscher organisiert hat. Wir
sehen an diesem Beispiel, dass unsere Arbeit und die Sensibilisierungsaktionen
nach und nach Früchte tragen.
Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wäre neben den Kontakten zu den
Kantonalbehörden auch die Fertigung von Schildern über den Karst und
die Höhlenforschung für den Parc Jurassien vaudois (Marchairuz) und
für die Reinigungsaktion in Mollens zu erwähnen.
Schliesslich wurde Anfang Jahr der erste Entwurf einer Liste über die Geotope
von regionaler Bedeutung begonnen, die jedoch wegen der zahlreichen anderen
Arbeiten etwas vernachlässigt wurde.
Christian Pauli
Wallis
Ende 2001 einigte man sich auf die Gründung
einer Regionalgruppe für den Karstschutz. Obwohl sich die Gruppe offiziell
nur sehr zaghaft formiert, sind verschiedene Walliser Höhlenforscher sehr
aktiv geworden, besonders seit die Grotte de la Crête de Vaas von der
teilweisen Zerstörung bedroht ist (Geotop von nationaler Bedeutung). Deshalb
wurden regelmässige Kontakte zwischen den Höhlenforschern, dem SISKA
und in gewissem Masse auch den Kantonalbehörden aufgenommen. Da unsere
Forderungen nicht wirklich berücksichtigt wurden, haben wir im Laufe des
Herbstes Einsprache zum zukünftigen Zonenplan zur Erweiterung der Grube
eingereicht. Dieses Verfahren wurde gemeinsam vom SISKA, den Walliser Höhlenforschern
und dem SGH-Vorstand angestrengt. Das Vorgehen scheint wirksam zu sein, den
kurz vor Weihnachten nahm der Grubenbesitzer wieder mit uns Kontakt auf. Fortsetzung
folgt.
Mit einem Mitarbeiter des Kurt Bösch
Institutes der Universität Sitten, der für die Erstellung des Konzeptes
zur Ausscheidung der Geotope im Wallis verantwortlich ist, konnten wir bisher
informellen Kontakt aufnehmen.
Pascal Tacchini
Bern
Nach einer Sitzung im Frühjahr
wurde beschlossen, die Gruppen Bern und Luzern, die bisher zusammengefasst waren,
zu trennen. Die Berner Höhlenforscher wünschten, dass das SISKA die
Koordination der Gruppe übernimmt. Ohne finanzielle Mittel hat sich die
Arbeit bisher auf die Erstellung einer Liste von interessierten Personen beschränkt.
Einige gezielten Fragen zu einer Sanierung in der Region des Sägistal (südlich
des Brienzer Sees) wurden geklärt und mit dem Kanton wurde Kontakt aufgenommen
zur Abschätzung einer Zusammenarbeit. Für 2003 öffnen sich einige
Wege.
Die Arbeit der anderen Regionalgruppen
der Kommission für Höhlen- und Karstschutz wurden weit unabhängiger
vom SISKA durchgeführt. Wir verweisen den Leser auf die Homepage der SGH
oder des SISKA, dort sind weitere Informationen zu finden. Wir möchten
noch die Beteiligung des SISKA an der Organisation einer Reinigungsaktion im
Kanton Zürich (Batzberghöhle) erwähnen. Ebenso unterstützten
wir das Verfassen einer Kartei der Geotope von regionaler Bedeutung im Kanton
.Im Besonderen wurde die zentrale Archivierung der bestehenden und in Bearbeitung
befindlichen Geotopfichen für mehrere Kantone verbessert. (GR, SO, SZ,
GL, SG, AR/AI).
Pierre-Yves Jeannin
Jura / Berner Jura
Im Frühjahr und Herbst wurden
zwei Treffen der Gruppe organisiert. Die Gruppe wird hauptsächlich an der
Ausarbeitung der Liste der regionalen Höhlengeotopen arbeiten. Die Liste
ist komplett und muss nun noch dokumentiert werden. Sieben Objekte wurden in
dieser Hinsicht besucht.
Das Kataster der verschmutzten Objekte des Kantons Jura wird derzeit realisiert
und der Leiter der Gruppe ist aus beruflichen Gründen direkt an den Arbeiten
beteiligt. In diesem Projekt wird der Aspekt Dolinen und verschmutzte Höhlen
allerdings nur am Rande behandelt. Eine Sensibilisierung der Behörden läuft
und trägt langsam ihre Früchte. Während drei Befahrungen wurden
einige Überwachungskarten ausgefüllt, auf denen auch die Zusammensetzung
der Abfälle einiger Objekte notiert wurde.
Die Gruppe hat im Laufe des Jahres eine Stellungnahme abgegeben um gegen den
Bau einer Via Ferrata in der Region von Moutier zu protestieren.
Pierre-Xavier Meury
Obwald / Nidwald /
Uri
Obwald
Ein Meilenstein in der Schweizer Höhlenforschung
ist die Gründung der Stiftung Naturerbe Karst und Höhlen Obwalden
(NeKO). Es ist das erste Mal, dass Höhlenforscher, Wissenschaft, Kantonsbehörden,
Kommunalbehörden und Grundstückbesitzer an einem Strick ziehen und
sich gemeinsam aktiv am Karst- und Höhlenschutz beteiligen – und dies flächendeckend
für einen ganzen Kanton. Das Vorhaben wurde vom BUWAL stark gefördert
und unterstützt. Oberstes Ziel der NeKO ist der Schutz der Karst- und Höhlenwelt.
In diesem Sinne hat sie sich für konkrete Problemlösungen bei Nutzungskonflikten
einzusetzen. Zudem wird sie langfristig die schutzorientierte Karst- und Höhlenforschung
in jeder Hinsicht unterstützen.
Zur NeKO-Gründung hin wurden im Sinne der breiten Informations- und Sensibiliserungsaufgabe
die «Obwaldner Höhlenmakkaranoni» entwickelt. Es handelt sich
um eine neue Teigwarenform, die den Höhlenmakkaronis zum Verwechseln ähnlich
sind. An jeder Pastapakung ist ein ausführlicher Text, der über die
Schutzwürdigkeit der Karst- und Höhlenwelt publikumswirksam angeheftet.
Das Produkt wird ab Frühjahr 2003 in der ganzen Schweiz in die Verkaufsregale
kommen.
Nidwald
Das Höhlenschutzjahr war geprägt
von zwei herausragenden Ereignissen. Die Räumung der Schachthöhle
Tritthölloch auf Niederbauen in Zusammenarbeit mit der Gebirgskampfschule
Andermatt und der Gemeinde Emmetten, sowie der Färbversuch am Bürgenstock.
Am 29. Und 30 Juni 02 wurde in einer Grossaktion mit der Gebirgskampfschule
Andermatt die 70 m tiefe Schachthöhle Tritthölloch ausgeräumt.
Es wurde dabei mit modernsten Seilwinden des Militärs gearbeitet für
den Transport des Materials und den Abtransport des sortierten Mülls stellte
die Armee Helikopter zur Verfügung. Die fachgerechte Entsorgung des Mülls
wurde durch die Gemeinde Emmetten sichergestellt. Die angehenden Bergführer
konnten an Ort und Stelle in die Problematik des Höhlenschutzes eingewiesen
werden. Da sie nachher selber im Dreck wühlen mussten blieb es für
niemanden trockene Theorie. Es waren auch Vertreter des Kantons Nidwalden, der
Gemeinde Emmetten und der Alpkooperation vor Ort und so konnten alle auf die
besonderen Begebenheiten in Karstgebieten aufmerksam gemacht werden. Neue festegelllte
Verschmutzungen wurden vom Gemeindevertrer aufgnommen und mit den Fehlbaren
geregelt.
Am Bürgenstock wurde im Zusammenhang
mit einer Maturaarbeit ein Färbversuch zum Nachweis der unterirdischen
Karstentwässerung durchgeführt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse
fliessen in die gewässerschützerischen Massnahmen des Kantons Nidwalden
und der Gemeinde Stansstad. Gleichzeitig wurde eine Ponorhöhle entrümpelt
und etliches Altmetall fachgetrecht entsorgt. Mit den umliegenden Landwirten
wurde das Gespräch gesucht und sie so auf die Problematik hingewiesen.
Es wurden div. Vorträge gehalten
12. April vor der Vereinigung Nidwaldner Wanderweg über die Problematik
Höhlenschutz- Trekking-Wandern-Tourismus.
1. Juni vor der IG Bannalp über Anfälligkeit der Karstlandschaft gegeüber
touristischer Übernutzung.
Ferienpssaktion mit der Nidwaldner Schuljugend unter besonderer Berücksichtigung
des Höhlenschutzes
Unterwalden (Ob- und
Nidwalden gemeinsam)
In beiden Halbkantonen wurden von der
Höhlen-Gruppe Hergiswil (HGH) und Höhlenforscher-Gemeinschaft Trüssel
(HGT) zum Teil in Gemeinschaftsveranstaltungen Medienarbeit geleistet, Vorträge
gehalten und Exkursionen begleitet. Im 2003 wollen sich die HGH und HGT zu einem
Verein zusammenschliessen, die Höhlenforscher-Gemeinschaft Unterwalden
(HGU) heissen wird. Damit sollen die bereits bestehenden Kontakte und Beziehungsnetze
zu kommunalen und kantonalen Behörden, Grundstückbesitzern und Institutionen
weiter vertieft und langfristig verankert werden, was für die Belange des
Karst- und Höhlenschutzes unerlässlich ist.
Besonderes Gewicht wurde auf die Fortsetzung der Karst- und Höhlen-Inventarisierungsarbeiten
geleistet, vorweg in den beiden Kerngebieten Bannalp und Melchsee-Frutt, darüber
hinaus aber auch in weiteren Unterwaldner Karstgebieten wie der Griessenkarst,
hinteres Klein Melchtal, Giswiler Stöcke, Mueterschwandenberg und Pilatus.
Dabei wurde u.a. auf die biologische Vielfalt und auf den aktuellen Verschmutzungsgrad
geachtet.
In Form einer Arbeitsgemeinschaft zusammen mit einem Geologiebüro wurde
die Problemlösung eines massiven Wassereinbruches beim Eisenbahntunnelbau
nach Engelberg begleitet. Im Sinne des Karstschutzes samt seinen Quellen wurde
kurzfristig ein Quellmonitoring aufgezogen und darauf hingewirkt, dass im Stollen
das angefahrene Karstwasser wieder in die ursprünglichen unterirdischen
Wege eingespiesen bzw. eingeleitet wird.
Uri
In einem Gespräch mit Vertretern
der Koorporation Uri wurde ein grundsätzliches Interesse an Höhlenschutz
festgestellt.
Für das Kataster der belasteten Standorte (KBS) wurden Daten über
Höhlen in Seelisberg geliefert.
Hubi Blätter und Martin Trüssel
Luzern
Bei der Versammlung der Gemeinschaft
Höhlenforschung Schrattenfluh, am Sonntag, 28. Juli 2002 wurden die folgenden
Entscheide betroffen.
Eine neue Höhlenschutz-Arbeitsgruppe wurde im April 2002 auf Anfrage der
HRH gegründet, verbunden mit der Trennung von der Berner Gruppe, da kein
Verantwortlicher für Bern gefunden wurde; denn die Berner Gruppe ist zu
gross und überdies war durch die Schaffung des Biosphärenreservats
eine besondere Problematik entstanden.
Gegenwärtige Mitglieder der HR-LU: Jörg Enzmann, Catherine Perret,
Bernard Plumat. Es wird überdies die Zusage weiterer interessierter Personen
erwartet. Sébastien Rotzer ist nicht Mitglied, macht aber das GIS und
die Pläne. Derzeitiger Verantwortlicher ist Roman Hapka.
Auch wenn es nicht sehr viele Leute in der HR-LU derzeit gibt, die Aktive Unterstützung
der GHS Mitglieder (95 % der Höhlen des Kantons Luzern sind auf der Schrattenfluh)
ist gesichert.
Danach haben sich die folgende Aktivitäten
sattgefunden:
Pierre-Yves Jeannin (ISSKA) und Roman Hapka trafen sich im Juli 2002 mit dem
Verantwortlichen für Geotope des Kantons Luzern (Amt für Naturschutz)
(Protokoll verfügbar).
Biosphärenreservat: Bitte das ein Höhlenforscher in der „Arbeitsgruppe
für die Schaffung eines Naturzentrums und kleinem Museum für Moor
und Karst im Gasthaus Salwideli“ mitmacht. Erste Versammlung am 28. August 2002
in Schüpfheim. Roman Hapka geht hin. Reger Infoaustauch und erwähnen
der Möglichkeiten (Protokoll verfügbar).
14. Oktober, Isska, La Chaux-de-Fonds, Sitzung Sébastien Rotzer, Pierre-Yves
Jeannin, Roman Hapka : Ein Projekt für die Sanierung der Verschmutzten
Höhlen der Schrattenfluh (ugf 10-12 Objekte) wird aufgebaut. Pierre-Yves
wird mit dem Umweltschutzamt des Kanton Luzern Kontakt aufnehmen (Protokoll
verfügbar).
Zweite Sitzung der Arbeitsgruppe Salwideli, 31 Okotober: Es geht auch um ein
Schrattenpfad aufzubauen. In beiden Fälle (Museum und Schrattenpfad) ist
beschlossen sehr Umweltfreudige Projekte aufzubauen (Protokoll verfügbar).
Roman Hapka
Zoug / Zürich /
Thurgau / Schaffhousen
In verdankenswerter Weise hat sich
letztes Jahr René Scherrer den letzten schaffhausischen Höhlen angenommen,
in diesem Kanton sind nun sämtliche Höhlen besucht und protokolliert.
Hans Ita und Hans Stünzi widmeten sich indessen einigen zürcherischen
Höhlen, weitere 10 Höhlen bleiben in Zürich vorerst besuchenswert,
bis die Erstaufnahme abgeschlossen ist.
Kanton
Thurgau
Zug
Schaffhausen
Zürich
Höhlen insgesamt
24
4
49
96
davon besucht
24
4
49
86
noch nicht besucht
0
0
0
10
Resultate
nicht mehr existent
3
0
4
18
Reinigung ausstehend
1
0
1
6
Reinigung ausgeführt
0
0
0
1
Tab.1: Resultate der
Erstaufnahmen (Stand Ende 2002)
Bereits im letzten Jahresbericht erwähnt
und verdankt wurde die Reinigungsaktion vom 19.1.02 in der Batzberghöhle.
Ich möchte an dieser Stelle nochmals meinen herzlichen Dank an die Teilnehmer
und dem Organisatoren Richard Graf aussprechen.
Richard Graf et René Scherrer ont eu des contacts avec les Travaux Publics
du canton de Thurgovie afin de protéger ce qui restait d'une grotte dont
la voûte s'est effondrée, créant un cratère au milieu
d'une route.
Zur Vorschau:
Noch immer gibt es 10 Höhlen im Kanton Zürich, die auf einen Erstbesuch
warten.
Einige kleinere Reinigungsaktionen im Kanton Schaffhausen und Thurgau sind durchzuführen.
Da sich die Verunreinigungen in Grenzen halten und die Höhlen nicht gefährdet
sind, ist die Dringlichkeit für die Erledigung dieser Reinigungsaktionen
nicht gross.
Die Kontaktnahme mit den Kantonsbehörden in bezug auf Überwachung
der Höhlen steht noch aus.
Oliver Hitz (AGS-Regensdor), responsable
du groupe
Glarus / Schwytz /
St-Gallen / Appenzell
Folgende Aktionen wurden im 2002 durchgeführt:
Von Februar bis März konnte die
Höhlenausstellung in Innerthal (SZ) bestaunt werden, die von Richard Graf
organisiert wurde. Alles klappte bestens und das Echo aus der einheimischen
Bevölkerung war durchaus positiv sodass ich mit Sicherheit sagen kann,
das diese Art von Öffentlichkeitsarbeit geschätzt wurde.
Am 30. Juni fand eine Höhlenputzaktion
in der Atschahöhle bei Sargans statt. Merci an alle, die geholfen haben.
Am 12. Oktober wurde eine Führung
für eine Pfadigruppe ins Seichbergloch realisiert. Die Gruppe bestand aus
10 Teilnehmern und zwei SGH-Mitgliedern herzlichen Dank an dieser Stelle an
Fabrice Franz und Roland Lutz.
Im Forschungsgebiet der Gamsalp (AGS-Regensdorf)
konnte über den Wildhüter des Kantons eine Klage gegen den Plisenälpler
eingereicht werden. Dieser benutzt noch immer einen naheliegenden Schacht zur
Abfallentsorgung. Mit einigem Verhandlungsgeschick erhoffen wir uns, dass wir
als Höhlenforscher dem Älpler helfen können, seine Hinterlassenschaften
zu räumen.
Weiter konnte das Inventar der für
den Höhlenschutz besuchten Höhlen erweitert werden. René Scherrer
protokollierte bei allen kontrollierten Höhlen deren Zustand, sodass zukünftige
Reinigungsaktionen geplant werden können.
Grossen Dank gebührt auch Res
Wildberger, der die Clubs bezüglich Geotopenausscheidung in den Ost- und
Zentralschweizer Kantonen auf dem Laufenden hält, sowie für die Einbettung
der Anliegen der Höhlenforscher in den entsprechenden Gremien sorgt. So
konnten wir in den Kantonen Appenzell und St. Gallen eine Arbeitsgruppe bilden,
welche in Zusammenarbeit mit den übergeordneten Gremien Höhlengeotope
vorschlug und bearbeitete. Noch in Bearbeitung stehen die Kantone Schwyz und
Glarus.
Simone Buchmann (OGH)
Tessin
Übernahme der Arbeit der Regionalgruppe
durch den einzigen Höhlenforscherklub der Region (SGH-Tessin). Bei der
ersten Sitzung mit den Kantonsbehörden wurden wir positiv aufgenommen,
es wurde allerdings nichts konkretes beschlossen.
Freiburg
Bildung der Regionalgruppe und erste
Kontakte zu den Kantonsbehörden. Bisher wurde die Arbeit im Gelände
noch nicht aufgenommen.
Solothurn / Aargau
/ Basel
Es wurden Kontakte zu den Behörden
des Kantons Solothurn aufgenommen. Allerdings kann mit der Arbeit in dieser
Region erst begonnen werden, wenn sich eine Gruppe aktiver Höhlenforscher
zusammengefunden haben wird.
Graubünden
Erste Kontakte wurden mit den Behörden
des Kantons Graubünden aufgenommen. Die momentane Arbeit beschränkt
sich auf die Gründung der Regionalgruppe. Wir müssen allerdings darauf
hinweisen, dass es keinen, im Kanon ansässigen Höhlenforscherklub
gibt, was die Gründung der Regionalgruppe nicht einfach macht. Es ist jedoch
zu bemerken, dass auf Anfrage des Kantons 2000 die Ausscheidung der Höhlengeotope
gemacht wurde. Ein bestimmtes Mass an Höhlenschutz besteht also doch bereits.