Häufig braucht man bei der Höhlenforschung
Markierversuche, um zu wissen, wohin die Höhlenwässer fliessen;
nicht selten finden sich in Höhlen Knochen oder archäologische
Spuren, welche es mit den nötigen Kenntnissen zu erfassen gilt; auch
werden wissenschaftliche Unterlagen benötigt, damit die Speläologen
ihre «Jagdgründe» besser erfassen können. Die Höhlenforscher
wenden sich dann an das eine oder andere Kommissionsmitglied, um die gewünschte
Unterstützung zu bekommen.
Die zweite Aufgabe der Kommission ist es, die Höhlenforscher
durch Ausbildung zu motivieren, eigene Beobachtungen und Forschungen zu
machen. An den jährlichen Ausbildungskursen der SGH beteiligen sich
auch Wissenschaftler, welche ihre Sicht der Höhle vermitteln. Ebenfalls
der wissenschaftlichen Ausbildung der Höhlenforscher dient jeweils
ein Treffen im Winter: Über ein spezielles Thema gibt es am Vormittag
Vorträge, am Nachmittag eine Exkursion; diese Veranstaltung wird
alljährlich von dreissig bis vierzig Personen besucht. Im weiteren
organisieren einzelne Kommissions-mitglieder Forschungsaktivitäten
(z.B. archäologische Ausgrabungen), an welchen Höhlenforscher
teilnehmen und so Erfahrungen sammeln können. |

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